TSV Ziemetshausen – SCA


Wie gefährlich der Kreisliga-Vizemeister ist, weiß Ziemetshausens Trainer Rainer Amann.

Der Gegner stelle „eine offensiv sehr starke Truppe mit schnellen Leuten“, sagt er. Die Mannschaft sei sehr routiniert und habe einige Akteure in ihren Reihen, die schon in höheren Klassen gespielt haben.

Amann sieht keine Mannschaft in der Favoritenrolle:

„Beide Teams haben bisher ihre Hausaufgaben gemacht und zwei Mal gewonnen. In Jettingen spielen die Nerven, die bessere Substanz und auch das Glück wichtige Rollen.“

Seit dem Sieg gegen Kempten am vergangenen Dienstag hat der TSV Ziemetshausen nicht mehr trainiert.

Am Montagabend traf sich die Truppe zu einer leichten Einheit.

„Wir hatten seit der Winterpause nur Entscheidungsspiele. Das ging sowohl körperlich als auch mental an die Substanz, da tat die Pause sicher gut“

, berichtet Amann.

Er kann voraussichtlich auf den vollen Kader zurückgreifen.

Altenmünsters Sportlicher Leiter, Oliver Osterhoff, ist zuversichtlich:

„Jetzt haben wir nochmals die Gelegenheit, vor großer Kulisse unsere gute Form zu unterstreichen.“

Um in Form zu bleiben, wurde am Sonntag trainiert – während Gersthofen in Aufkirchen patzte.

Spätestens als im Liveticker nach knapp einer Stunde der 1:0-Führungstreffer von Aufkirchen gegen Gersthofen gemeldet worden war, stellten sich die Verantwortlichen des SCA auf das dritte und letzte Relegationsspiel ein.

Trainer Boric hätte sich über ein früheres Ende mehr gefreut. Denn: Wegen der Verlängerung hätten viele Spieler ihren Urlaub verschieben müssen.

„Aber das wird nicht nur uns so gehen, sondern auch dem Gegner.“

Boric kritisiert:

„Ich finde das Relegationssystem nicht fair und kaum nachvollziehbar.“

Für das nun alles entscheidende Duell steht dem SC Altenmünster erneut der komplette Kader zur Verfügung.

Quelle: FuPa.net