In Günzburg lieferte der SC Altenmünster eines seiner besten Spiele

Altenmünsters Goalgetter Patrick Pecher führt mit elf Treffern die Torschützenliste der Kreisliga West an.

Wenn die Anhänger des SC Altenmünster an das letzte Gastspiel beim FC Günzburg denken, dann geraten manche von ihnen noch immer ins Schwärmen.

Ende August 2016 gewannen die Zusamtaler im Auwaldstadion mit sage und schreibe 8:2.

Es war der vielleicht beste Auftritt der Mannschaft in den vergangenen fünf Jahren.

Doch am Ende der Saison landeten nicht die Kicker aus Altenmünster auf einem der beiden ersten Plätze, Vizemeister wurde der damals vom SCA so gedemütigte FC Günzburg.

Am heutigen Samstag, 15 Uhr, kommt es zu einer Neuauflage des ewig jungen Duells.

An ein ähnliches Ergebnis wie vor 14 Monaten mag im Lager des SCA diesmal keiner denken.

Auch wenn die eigene Mannschaft mit 21 Zählern die Tabelle anführt und Günzburg mit bisher erst acht Punkten hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist.

„Ich gehe von einer offenen Partie aus“,

sagt SCA-Spielertrainer Goran Boric, der wegen einer Erkältung passen muss.

In einer Statistik ist der FC Günzburg sogar besser.

Der Tabellenzehnte hat in neun Spielen erst elf Gegentore kassiert, im Kasten von SCA-Torwart Florian Späth schlug es dagegen schon 13 Mal ein.

Schaut man allerdings auf die Offensive, dann werden die Unterschiede frappant: Altenmünster hat 28 Treffer erzielt, Günzburg gerade mal deren fünf.

Doch von all solchen Zahlen hält Goran Boric wenig. Entscheidend werde die Tagesform sein, und da setzt er voll auf die Seinen.

Quelle: Augsburger-Allgemeine